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In Rawalpindi befindet sich das Hauptquartier der pakistanischen Armee.
Neben dem Hotel befindet sich eine staatliche Bank. Zum Zeitpunkt des Anschlags hätten Regierungsangestellte ihr Gehalt bei der Bank abgeholt, sagte ein Polizeisprecher.
Erst am 10. Oktober waren Extremisten in das Nervenzentrum der Streitkräfte eingedrungen, hatten Geiseln genommen und sich verschanzt. Nach 22 Stunden brachten Elitesoldaten das Hauptquartier wieder unter Kontrolle, mindestens 20 Menschen wurden bei den Kämpfen getötet.
UNO zieht sich teilweise zurück
Taliban und andere Extremisten reagieren seit Wochen mit einer Anschlagswelle auf eine Offensive der Streitkräfte gegen ihre Rückzugsgebiete im Nordwesten. Rund 250 Menschen wurden dabei bisher getötet.
Die Vereinten Nationen reagierten auf die Sicherheitslage: Die langfristige Entwicklungshilfe im Nordwesten werde ausgesetzt, teilte eine UNO-Sprecherin mit. In den Stammesgebieten und der Nordwest-Provinz liege der Fokus künftig auf humanitärer Hilfe und anderen dringend erforderlichen Einsätzen.
Welche Programme von der Entscheidung betroffen sind, stand zunächst nicht fest. Vor vier Wochen waren bei einem Selbstmordanschlag auf das Büro des Welternährungsprogramms (WFP) in der Hauptstadt Islamabad mindestens fünf Menschen getötet worden. Bei einem Anschlag auf ein Hotel in Peshawar wurden im Juli elf Menschen getötet, darunter fünf UN-Mitarbeiter.
(sda/gmue)







