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Karadzic wird in elf Punkten angeklagt.
Der frühere bosnisch-serbische Präsident warf den Richtern vor, sie hätten seine «fundamentalen Rechte» verletzt, als sie den Prozess ohne ihn begonnen hätten. Karadzic hatte die ersten drei Tage des Verfahrens boykottiert.
Er habe den Prozess nicht boykottieren wollen, sagte Karadzic, aber er könne nicht an etwas teilnehmen, das schlecht von Beginn an gewesen sei.
Pflichtverteidiger angedroht
Karadzic war dem Verfahren seit dem Prozessauftakt vor einer Woche mit der Begründung ferngeblieben, er habe sich nicht ausreichend vorbereiten können. Das Gericht drohte ihm daraufhin mit der Einsetzung eines Pflichtverteidigers.
Elf Anklagepunkte gegen Karadzic
Der frühere bosnische Serbenführer muss sich vor dem Tribunal wegen Kriegsverbrechen in elf Punkten verantworten, darunter das Massaker von Srebrenica und die mehr als dreijährige Belagerung von Sarajevo. Der Angeklagte weist alle Vorwürfe zurück.
(sda/schs)







