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Die italienische Finanzpolizei durchsuchte Firmen im ganzen Land wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung.
Bei der landesweiten Operation konnte die italienische Finanzpolizei gemäss eigenen Angaben Steuerhinterziehungen im Umfang von ungefähr 300 Millionen Euro aufdecken.
Kriminelle Organisation aufgedeckt
Die Polizei durchsuchte Firmen in der Lombardei, in Venedig, im Piemont, Emilia-Romania, Sardinien, Umbrien, Marken, Kampanien und Apulien. Mehr als 300 Beamte waren an der Durchsuchungsaktion beteiligt.
Die Untersuchung unter der Leitung der Mailänder Staatsanwaltschaft deckte eine kriminelle Organisation in Mailand auf. Sie stellte im Namen der Firmen falsche Rechnungen für Scheinleistungen aus.
Dies ermöglichte es den Firmen, grosse Geldsummen an Schweizer Banken oder Treuhänder insbesondere im Tessin zu überweisen, wie die italienische Finanzpolizei «Guardia di finanza» feststellte.
(sda/muem)







