Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite.(© keystone)

Es gebe einen «indirekten Verdacht» für die Existenz eines Geheimgefängnisses, sagte Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite.

Der US-Sender ABC hatte im August berichtet, dass sich eines von acht CIA-Haftzentren, die der Geheimdienst nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet hatte, in Litauen befunden habe.

Acht Terrorverdächtige wurden hier dem Bericht zufolge gefangen gehalten. Das Gefängnis nahe der Hauptstadt Vilnius sei im Jahr 2005 geschlossen worden.

«Indirekter Verdacht»

Die litauische Regierung hatte den Bericht dementiert. Präsidentin Dalia Grybauskaite hatte allerdings eine Untersuchung zugesagt. Im Oktober räumte sie ein, dass es einen «indirekten Verdacht» für die Existenz eines Geheimgefängnisses gebe.

Auch in Polen und Rumänien soll die CIA Haftanstalten unterhalten haben.
(sda/godc)