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Die Zürcher Krawallmacher wurden in St. Gallen zwei Tage festgehalten und dann mit dem Urteil entlassen.
Nach Ausschreitungen bei einem Fussballspiel zwischen St. Gallen und den Zürcher Grasshoppers wurden am vergangenen Mittwoch acht Hooligans verhaftet. Sie wurden nun im Schnellverfahren abgeurteilt. Bereits nach zwei Tagen konnte der überwiegende Teil dieser Verfahren abgeschlossen werden und sämtliche Personen wurden aus der Haft entlassen. In einem Fall wurde das Verfahren aufgehoben.
Die Festgenommenen waren mehrheitlich geständig, wie das Untersuchungsrichteramt St. Gallen schreibt. Die Hooligans wurden wegen Landfriedensbruchs oder Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte verurteilt. Sie erhielten Strafen zwischen 90 und 120 Tagessätzen und Bussen zwischen 800 und 1300 Franken.
Gleichzeitig wurden mehrjährige Verbote für den Besuch von Fussball- und teilweise auch Hockeyspielen der oberen Ligen verhängt. Die Kosten der Verfahren, das heisst 900 Franken pro Verfahren, wurden auf die Verurteilten überwälzt.
Zürcher Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt für den 25-jährigen Schweizer, der nach dem Fussballspiel FC Zürich gegen FC Basel (2:2) vom vergangenen Mittwoch einen Polizisten verletzt hatte. Die andern zwölf verhafteten Personen sind wieder auf freiem Fuss.
Im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel war es beim Bahnhof Altstetten zu Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen und der Polizei. gekommen. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Er wurde mit Füssen getreten und zog sich Prellungen und Schürfungen am Kopf zu. Insgesamt nahm die Stadtpolizei Zürich 13 Personen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren fest. Ihnen werden Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Hinderung einer Amtshandlung und verschiedene Übertretungen vorgeworfen.
Mehr dazu in der sportlounge, 22.25 Uhr, SFzwei







