Ein riesiger Sattelschlepper.(© colourbox / symbolbild)

Luzerner Politiker befürchten, dass die 60-Tönner zusätzliche Strassenschäden verursachen.

Die EU erwägt, mit den Riesenlastern die Produktivität des Strassenverkehrs zu steigern. Es sei nicht auszuschliessen, dass die Schweiz von der EU gedrängt werde, ihre Strassen ebenfalls für Gigaliner zu öffnen, hält der Regierungsrat fest.

Angestossen worden war die Standesinitiative von Alain Greter (Grüne). Er begründete das Anliegen mit der vom Volk gutgeheissenen Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Gigaliner würden die Wettbewerbsnachteile der Bahn noch erhöhen. Eine Standesinitiative sei ein Signal gegen den Gütertourismus quer durch Europa.

Angst vor zusätzlichen Kosten

Margrith Steinhauser (SP) wies auf die Gefahr hin, die von den Gigalinern für die anderen Strassenverkehrsteilnehmer ausgehen könnte. Erwin Dahinden (SVP) befürchtet zusätzliche Schäden an den Strassen und damit steigende Kosten.

Gigaliner sind Lastwagen-Anhängerzüge von 25 Metern Länge. Sie haben ein Gewicht von bis zu 60 Tonnen. Ihre Transportkapazität ist
gegenüber einem 40-Tönner um rund 50 Prozent grösser.
(sda/fref)