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Gegen eine Hinterlegung von Geld ist Carl Hirschmann wieder ein freier Mann.
Worum es im Strafverfahren im Einzelnen geht, gab die Staatsanwaltschaft «aus untersuchungstaktischen Gründen und wegen des Persönlichkeitsschutzes der Beteiligten» weiter nicht bekannt.
Kontaktsperre verhängt
Damit Hirschmann nicht ins Ausland fliehen kann, wurden ihm vorsorglich die Reisepapiere abgenommen. «Zu bestimmten Personen darf Herr Hirschmann zudem keinen Kontakt haben.» Missachte er diese Auflage, «sitze er ganz schnell wieder in Haft».
Mit der Inhaftierung Hirschmanns sei dafür gesorgt worden, dass eine wichtige Zeugeneinvernahme unbeeinflusst habe durchgeführt werden können, schreibt die Staatsanwaltschaft. Diese Einvernahme sei mittlerweile gemacht worden, eine weitere Haft sei deswegen nicht notwendig.
Abgeschlossen ist die Strafuntersuchung aber noch nicht. Mehrere Personen müssen noch befragt werden. Es seien aber «mehrere Geschädigte» involviert.
«Dezente» Verhaftung
Der «Jet Aviation»-Erbe wurde wegen Verdunkelungsgefahr am Dienstagabend auf offener Strasse von der Stadtpolizei verhaftet. Beamte in Zivil haben ihn «sehr dezent aufgefordert, mitzukommen», wie Staatsanwalt Kloiber weiter sagte.
Clubbetreiber und Frauenheld
Carl Hirschmann ist Sohn von Carl Junior und Enkel von Carl Hirschmann Senior, der vor über vierzig Jahren die Firma «Jet Aviation» gegründet hatte. 2007 eröffnete Hirschmann im obersten Stock des «Bally»-Hauses an der Zürcher Bahnhofstrasse den Club «Saint Germain».
Für Aufmerksamkeit sorgte er in erster Linie mit seinen Frauengeschichten. Im Alter von 21 Jahren sass er bereits einmal in Untersuchungshaft, weil er Verkehr mit einer Minderjährigen hatte. Seine damalige Freundin war gerade mal 14 Jahre alt.
2003 behauptete er, eine Affäre mit Paris Hilton gehabt zu haben. Vor wenigen Monaten schaffte er es mit seiner Kurzbeziehung zur Ex-Miss Schweiz Whitney Toyloy erneut in die Schlagzeilen.
(sda/ap/godc)







