Muammar Gaddafi bei einer UNO-Versamlung.(© reuters)

Die Visa-Massnahmen der Schweiz sollen namentlich die Familie von Muammar Gaddafi treffen.

Der CVP-Präsident erklärte im Anschluss an die Von-Wattenwyl-Gespräche, Bundespräsident Hans-Rudolf Merz habe die Bundesratsparteien über die jüngsten Entwicklungen in der Affäre Gaddafi ins Bild gesetzt.

Visa-Massnahmen betreffen vor allem Gaddafi-Familie

Betreffend die Visa-Massnahmen habe Merz gesagt, diese beträfen namentlich die Familie Gaddafi. Über die weitere Entwicklung der Affäre habe sich der Bundespräsident ausweichend geäussert.

EDA-Sprecher Lars Knuchel gab keine Auskunft zur Unterbringung der beiden Schweizer Geiseln. Er verwies auf ein Interview in der «NZZ am Sonntag» vom 25. Oktober. Darin habe Khaled Kaim, der Generalsekretär des libyschen Aussenministers, bereits «genau das Gleiche» gesagt.

Aufenthaltsort der Geiseln nach wie vor unbekannt

Knuchel wies auf die Erklärung des Bundesrates vom Mittwoch hin. Diese besagt, dass der Aufenthaltsort der beiden völkerrechtswidrig festgehaltenen Schweizer unbekannt sei und die libyschen Behörden jegliches Besuchsrecht verweigerten.
(sda/muem)