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Swiss Re übertrifft die Erwartungen der Finanzanalysten.

Der Gewinn sei belastet durch 706 Millionen Franken an Absicherungskosten auf Unternehmenanleihen und von 263 Millionen Franken an Wertberichtigungen, vor allem auf dem Bestand an strukturierten Produkten, teilte der zweitgrösste Rückversicherer der Welt mit.

Das Eigenkapital des von der Finanzkrise stark getroffenen Konzerns stieg dank dem Gewinn auf 26,2 Mrd. Franken, nachdem es Ende Juni noch 23,8 Mrd. Fr. betragen hatte. Das geschätzte Überschusskapital auf AA-Level stieg indessen auf 6 Mrd. Franken, was für das Vertrauen der Kunden in den Rückversicherer wichtig ist.

Starkes Kerngeschäft

«Im dritten Quartal haben wir dank eines starken Kerngeschäfts und einer weiteren Reduktion der Risiken den finanziellen Handlungsspielraum weiter verbessert», wird Konzernchef Stefan Lippe in einem Communiqué zitiert. Im Sach- und Haftpflichgeschäft beträgt der operative Gewinn 998 Mio. Fr, nach 685 Mio. Fr. vor einem Jahr.

Das Verhältnis von Schadenszahlungen und Kosten zu den Prämieneinnahmen (Combined Ratio) verbesserte sich deutlich auf 84,5 Prozent, nach 99,6 Prozent im Vorjahr. Der Bereich Lebens- und Krankenversicherungen kommt auf 388 Mio. Fr. operativen Gewinn, nach einem Verlust von 79 Mio. Fr. im Vorjahr. Laut Konzernchef Lippe ist der Ausblick für den Konzern «ermutigend».
(sda/gmue)