Symbolbild: Börsenteil einer Tageszeitung.(© Colourbox)

Würden die Schweizer Pensionskassen ihre Gelder besser auf verschiedene Vermögensklassen verteilen, könnten sie mehr Gewinn erzielen.

Im internationalen Vergleich platzierten sich die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen mit ihren Anlageegebnissen im Krisenjahr 2008 im «besseren Mittelfeld».

Verbesserungspotenzial vorhanden

Pensionskassen in Ländern wie Irland, den USA oder Kanada seien weit stärker von der Börsenbaisse betroffen gewesen. Denn dort verfügten die Institute über einen hohen Aktienanteil, heisst es in der CS-Studie weiter.

Die Schweizer Pensionskassen könnten sich gemäss den Experten besonders bei der Allokation der Anlagen verbessern, also bei der Verteilung der Gelder auf verschiedene Vermögensklassen. Damit könnten sie eine höhere Rendite erzielen, ohne mehr Risiken einzugehen.

Langfristige Perspektive wichtig

Trotz der Finanzmarktkrise sollten die Vorsorgeeinrichtungen bei ihrer Anlagestrategie weiterhin auf die moderne Portfoliotheorie setzen, heisst es in der Untersuchung.

Kritiker sagten, das Prinzip der Diversifikation habe nicht funktioniert. Dem halten die Autoren der Studie entgegen, dass Obligationen auch im Krisenjahr 2008 ein Plus von 9 Prozent erzielt, Aktien dagegen einen Drittel eingebüsst haben. Zudem sei bei der Portfoliotheorie die langfristige Perspektive entscheidend, nicht der Blick auf einzelne Krisenjahre.
(awp/sda/muem)