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Von der UBS wollen nun auch Grossbritannien und Australien Einblick in die Kundendaten.
Wie die Zeitung «Sonntag» berichtet, kooperiert die Bank gemäss Geschäftsbericht mit den entsprechenden Behörden, soweit es das Schweizer Recht zulässt.
Informationen zu Serviceangebot
Auskunft in Steuersachen wird nicht nur von der UBS verlangt, sondern auch von anderen Schweizer Banken, die grenzüberschreitend Vermögen verwalten. Sowohl die englische als auch die australischen Steuerbehörden bestätigen, dass Untersuchungen im Gange sind. Näheres dazu wurde ist jedoch nicht bekannt.
Wie «Sonntag» weiter berichtet, sagte ein UBS-Sprecher, es gehe «um die Banken vor Ort und um lokal vorhandene Informationen zu deren Serviceangebot in der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung».
Untersuchung gegen Finma
Derweil soll der Fall UBS nun doch aufgearbeitet werden. Gemäss «Sonntag» soll das eidgenössische Finanzdepartement (EFD) nächste Woche bekannt geben, dass zwei Professoren eingesetzt werden, welche die Rolle der Bankenaufsicht (Finma) im Fall UBS überprüfen sollen.
Ausschlaggebend dafür ist demnach eine Motion von Ständerat Eugen David (CVP/SG) sowie Interpellationen von Nationalrat Philipp Müller (FDP/AG). Auslöser von Müllers Interpellationen war ein Bericht der Finma selber, der teilweise gravierende Schwächen bei der Organisation und in der Informatik der UBS offen legte.
Dies hatte laut Bericht dazu beigetragen, dass es möglich war, dass die grösste Schweizer Bank mit Schrottpapieren über 50 Milliarden Franken verloren hat. Die Finma begrüsst offenbar die bevorstehende Untersuchung.
(sf/bers)







